Framo

Der Kleintransporter aus Frankenberg

Framo war eine sächsichse Marke. Produziert wurden ab 1927 Kleintransporter und der Markenname des Automobilherstellers leitet sich von der ursprünglich in Frankenberg ansässigen Firma ab. Der Name ist eine Kombination der Ersten Buchstaben aus FRAnkenberger MOtorenwerke.

Wir haben es uns als Aufgabe gemacht, den Bestand an Framo weltweit mit unserer Ersatzteilproduktion zu versorgen.

Doch in unserer Manufaktur erstellen wir nicht nur Framo-Ersatzteile, wir nehmen auch die umfangreichen Restaurationen der Fahrzeuge vor, egal ob Framo-Bus, Framo-Pritsche oder Framo mit Kofferaufbau. Vor allem auf die Restauration der Framo-Fahrerhäuser haben wir uns dabei spezialisiert. 

Sie haben ein Anliegen oder möchten die Framo-Restauration bei uns beauftragen? Dann erzählen Sie uns von ihrem Projekt.

Die Firma Framo wurde ursprünglich als Metallwerke Frankenberg von DKW-Gründer Jorge Rasmussen und seinen Geschäftspartnern Paul Figura und Richard Blau gegründet. Ursprünglich in einer ehemaligen Militärbaracke untergebracht, stellte die Fabrik Metallbeschläge für DKW-Motorräder und -Autos her. Im Jahr 1924 begann das Werk mit dem Bau einfacher motorisierter Dreiräder, die von einem luftgekühlten Einzylindermotor mit 150-cm³-DKW-Motor angetrieben wurden. 

1926 entwickelte das Unternehmen den TV 300, eine dreirädrige Kombination aus einem Motorrad und einer Ladefläche. Der DKM-Eil-Liferwagen TV 300 wurde von einem 300-cm³-DKW-Motor angetriebenund hatte ein Zwei-Gang-Getriebe. Später wurden weitere verschiedene Karosserieformen und Motorgrößen angeboten.

Bis 1928 hatte das Frankenburger Werk 1000 Dreiräder gebaut und beschäftigte rund 700 Mitarbeiter. 1930 wurde der TV 300 mit einer einfachen Holzkabine und einem Drei-Gang-Getriebe modernisiert. Als LT300 bezeichnet, war er aber noch ziemlich primitiv und wurde weiterhin mit einem Lenker statt einem Lenkrad gelenkt.

1930 wurde der TV 300 mit einer einfachen Holzkabine und einem Drei-Gang-Getriebe modernisiert. Als LT300 bezeichnet, war er aber noch ziemlich primitiv und wurde weiterhin mit einem Lenker statt einem Lenkrad gelenkt.

Ab 1933 verlegte man das Werk von Frankenberg nach Hainichen, der Transporter wurde abermals komplett modernisiert und erhielt einen stärkeren Motor, ein Dreiganggetriebe mit Rückwärtsgang und eine vollständig geschlossene Kabine. 

Übrigens: Die Marke Framo wurde 1957 in die VEB Barkas Werke Hainichen umbenannt und ist mittlerweile erloschen.